Tour 1 - Rund um den Rohrberg


Die Tour bringt den Wanderer in eine Gegend, die im September 1945, im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Briten und Sowjets, den Gebietsaustausch des Gutes Besenhausen von der sowjetischen in die britische Zone erlebte. Eine Wanderung entlang der ehemaligen Grenzlinie führt zu den Relikten der "Arbeitsgruppe Grenzmarkierung" und füherer Grenzrevisionen. Auf dem Rückweg erfährt der Wanderer Informationen zum ehemaligen Verlauf der Sperranlagen und zur Organisation der in der Grenzüberwachung eingesetzten Kräfte in Ost und West.


  • Tourdaten:  Länge der Wanderung ca. 16,5 Kilometer. Es werden insgesamt 396 Höhenmeter überwunden. (Verkürzte Tour: 11,3 Kilometer und 245 Höhenmeter)
  • Zeitbedarf: Die Tour ist als Tagestour ausgelegt (7 Stunden), für die verkürzte Tour 5 Stunden.
  • Konditioneller Anspruch: Moderat, an einigen Stellen kurzfristig etwas fordernder durch steile Geländeanstiege.
  • Ausstattung / Ausrüstung: Empfohlen wird wirklich festes Schuhwerk, robuste Kleidung und mitzuführende Regenbekleidung. Auf Grund der Dauer der Tour empfiehlt sich Tagesverpflegung und ein Rucksack.
  • Start und Ziel: Gut Besenhausen
  • Alternative: Die Tour kann verkürzt gegangen werden, dann entfällt der Abstecher über den Rohrberg und das Hüttenholz.


Impressionen


Zollhütte der ehemaligen Grenzübergangsstelle Besenhausen (erbaut 1949).


Pferdeberg bei Kirchgandern.

Verlauf der Grenzlinie nach dem Gebietsaustausch vom September 1945 (gepunktete Linie).


Die "Sandlöcher" zwischen Reiffenhäuser Forst und Rohrberg.


Ein stummer Zeuge aus der Zeit der deutschen Teilung.