Tour 2 - Rund um den Lindenberg


Die Tour führt den Wanderer an den ehemaligen Refugees-Exchange-Point Gerblingerode, die spätere Grenzübergangsstelle Worbis-Duderstadt, von dort in den Lindenberg und nach Wehnde. Auf noch vorhandenem Kolonnenweg der ehemaligen Grenztruppen und auf alten Schmuggelpfaden im Wülfertal werden die noch sichtbaren Relikte der ehemaligen Grenze erwandert. Bei einem Abstecher nach Wehnde erfährt der Wanderer Informationen zur Gründungsgeschichte der ehemaligen thüringischen Grenzpolizei, dem direkten Vorläufer der ehemaligen DDR Grenztruppen und zu den Anfängen der deutschen Teilung.


  • Tourdaten:  Länge der Wanderung ca. 11 Kilometer. Es werden insgesamt 286 Höhenmeter überwunden.
  • Zeitbedarf: Die Tour ist als Halbtagestour ausgelegt (5 Stunden).
  • Konditioneller Anspruch: Moderat, an einigen Stellen kurzfristig etwas fordernder durch steile Geländeanstiege.
  • Ausstattung / Ausrüstung: Empfohlen wird wirklich festes Schuhwerk, robuste Kleidung und mitzuführende Regenbekleidung. Auf Grund der Dauer der Tour empfiehlt sich Tagesverpflegung und ein Rucksack.
  • Start und Ziel: Grenzmuseum Eichsfeld / Teistungen
  • Alternative: Die Tour kann verkürzt begangen werden, dann entfällt der Abstecher zum West-Östlichen Tor und nach Wehnde.


Impressionen


Die "Herrschaftsverhältnisse" im Jahr 1929.

Der Lindenberg gehörte damals zur preußischen Provinz Hannover (Stadt Duderstadt).


Das "Kindergarteneck" bei Gerblingerode. Hier verlief bis Mitte der 1950er Jahre einer von vielen Schmuggelpfaden von Ost nach West und umgekehrt.


Noch vorhandener Kolonnenweg der ehemaligen Grenztruppen der DDR am Lindenberg.


Blick von der Wehnder Warte in Richtung Lindenberg-Wulfertal, Wehnde und Ecklingerode.