Tour 3 - Rund um Bornhagen-Rimbach


Die Tour führt den Wanderer in das Höhengelände zwischen dem Altem Holz bei Hohengandern und dem "Lindewerrablick" am Höheberg. Entlang des ehemaligen Kolonnenweges werden Stürzlieder Berg und Winterberg überquert und der Verlauf der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Preußen und Kurhessen in der Stürzliede erkundet. Relikte und Skulpturen, aber auch Überbleibsel der ganz frühen Grenzziehung aus den Jahren 1952 bis 1961 vermitteln dem Wanderer die Ungeheuerlichkeit der damaligen deutschen Teilung. Das i-Tüpfelchen dieser Tour könnte, sofern Muße und Zeit es erlauben, der Besuch der die Region überthronenden Burgruine Hanstein sein.


  • Tourdaten:  Länge der Wanderung ca. 13 Kilometer. Es werden insgesamt 588 Höhenmeter überwunden.
  • Zeitbedarf: Die Tour ist als Halbtagestour ausgelegt (6 Stunden).
  • Konditioneller Anspruch: Moderat bis fordernd, an einigen Stellen kurzfristig etwas fordernder durch steile Geländeanstiege.
  • Ausstattung / Ausrüstung: Empfohlen wird wirklich festes Schuhwerk, robuste Kleidung und mitzuführende Regenbekleidung. Auf Grund der Dauer der Tour empfiehlt sich Tagesverpflegung und ein Rucksack.
  • Start und Ziel: Wirtschaftsweg an der B 80 / Almas Höhe bei Hohengandern
  • Alternative: Die Tour kann verkürzt begangen werden, dann ist Start und Ziel in Rimbach.


Impressionen


Die damalige Reichsstraße 80 (heutige B 80) zwischen Witzenhausen und Hohengandern in den 1930er Jahren. Hier am Alten Holz standen bis 1963 die Gebäude einer früheren Ziegelei und späteren Landwirtschaft.


Die Südseite des Winterberges, von der Straße Werleshausen-Bornhagen gesehen. Hier verlief der ehemalige Kolonnenweg in Serpentinen am Hang entlang.


"Kunst an der Grenze" auf Höhe der ehemaligen Grenzlinie an der Straße Werleshausen-Bornhagen.


Am südlichen Ortsrand von Rimbach befand sich bis 1989 das sogenannte "Tor Rimbach" im hier verlaufenden Grenzsignal- und Sperrzaun.