Tour 4  - Rund um Ellrich


Die Tour führt den Wanderer auf Teilen des noch erhaltenen ehemaligen Kolonnenweges der Grenztruppen durch die Ellricher Aue und den Ellricher Stadtwald. Relikte des ehemaligen Grenzzaunes und noch zu erkennende Schneisen in der Vegetation zeugen vom Verlauf der Sperranlagen. In der Ortslage von Ellrich vermitteln noch diverse Gebäude Eindrücke von der Nutzung durch die Grenzpolizei Thüringen / Deutsche Grenzpolizei, bzw. den späteren Grenztruppen der DDR, als Resultat der besonderen geographischen Lage der Kleinstadt.


  • Tourdaten:  Länge der Wanderung ca. 16 Kilometer. Es werden insgesamt 473 Höhenmeter überwunden.
  • Zeitbedarf: Die Tour ist als Halbtagestour ausgelegt (7 Stunden).
  • Konditioneller Anspruch: Moderat bis fordernd, an einigen Stellen kurzfristig etwas fordernder durch steile Geländeanstiege.
  • Ausstattung / Ausrüstung: Empfohlen wird wirklich festes Schuhwerk, robuste Kleidung und mitzuführende Regenbekleidung. Auf Grund der Dauer der Tour empfiehlt sich Tagesverpflegung und ein Rucksack.
  • Start und Ziel: Parkplatz Rotbuche / Grenzlinie an der Straße Walkenried-Ellrich
  • Alternative: Die Tour kann verkürzt begangen werden, dann entfällt der Abstecher über den Langer Berg und durch das Tal der Sülze.
  • Übernachtungsmöglichkeit: Pension Zur Wieda in 37447 Wieda. Günstige Lage am Rand des Südharz, sehr nette und kompetente Gastgeber und faire Preise. Infos unter www.zur-wieda.de


Impressionen


Reste des ehemaligen Grenzzaunes im Bereich der Straße Walkenried-Ellrich auf Höhe des Parkplatzes Rotbuche.


Blick in das "Zorger Dreieck" mit ehemals installierter Minensperre, Typ 66.


Ausbau der ehemaligen Grenze am Langer Berg. Es wurden zwei neue Stacheldrahtzäune errichtet und mit einer Minensperre versehen.


Stabsgebäude der ehemaligen Grenzbereitschaft und des späteren Grenzbataillons Ellrich.